Die Spree
Die Spree

Am Kottmar bei Löbau entspringt in 478 m Höhe die höchstgelegene der 3 Spreequellen aus den "blauen Steinen".

Zwei weitere Spreequellen entspringen in Ebersbach und Neugersdorf, von wo aus sich die Spree dann auf ihren langen Weg bis in die Bundeshauptstadt Berlin begibt.

Die Spree gehört mit etwa 380 km Länge nicht zu den größten Flüssen Deutschlands, wohl aber zu den bekanntesten. Die Spree ist aus dem Ausland betrachtet jener Fluss, der Berlin durchfließt (Stadtspree), und auf ihren Weg zur Mündung, fließt sie vielfach aufgespalten durch den Spreewald, der nicht zuletzt durch den Anbau von Meerrettich und Sauergurken berühmt geworden ist.

Weiterhin fließt die Spree durch den Nauendorfer See, den Schwielochsee und den Großen Müggelsee. Im Braunkohlegebiet der Niederlausitz musste der Lauf der Spree teilweise verlegt werden. Die Spree wird zur Energiegewinnung an einigen Stellen gestaut, so zum Beispiel in Niedergurig / Burk bei Bautzen und im Speicherbecken Spree bei Spremberg.

Die Anstauung weiterer Seen durch den Tagebau sind geplant, bzw. schon in Arbeit. Die Spree fließt am Ortsteil Ruhlmühle vorbei. Das Spreeufer an der Ruhlmühle lädt zum verweilen und entspannen ein, man kann aber auch Schlauchbootfahrten unternehmen.

Entlang der Spree, von der Quelle bis zur Mündung, führt der Spreeradwanderweg, auf dem man in Abschnitten die Landschaft, die Natur und natürlich die kulturellen Eigenheiten der jeweiligen Region erkunden kann.